chantalismus

Januar 12th, 2012 | ineke

Klingt wie eine Krankheit. Ist es vielleicht auch.

http://chantalismus.tumblr.com/

Überlegt mal, in 10-15 Jahren haben alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen ganz ausgesprochen fürchterlichen Namen! Wo sind dann die Daniels, Tims, Jans, Sebastians, Annas, Lisas, Katharinas, Franzis?

Die sind dann vermutlich in ihren 30ern, 40ern oder sogar 50ern. Und werden von der Jugend als “alt” abgestempelt. Sollte dann jemand auf die Idee kommen, seinem Kind noch einen dieser Namen zugeben, wird das sein, als wenn heute jemand sein Kind Fritz, Burkhardt, Ruth oder Roswitha nennt. Mal ehrlich: Wer assoziiert damit nicht sofort “alt”?
Dieses Schicksal wird die meisten unserer Generation dann auch ereilen. Um Himmels Willen!

Welch Glück, dass mein Name zeitlos ist. Danke, Mama&Papa.

 

Hörenswert I

Januar 10th, 2012 | ineke

3x Musik aus aktuellem Anlass

Beethoven – Sonate G-Dur Op. 49/2, 1. Satz
Aktuell im Klavierunterricht

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BOY – This Is The Beginning
Aktuell im iPod

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Percival Duke – Hedonism (The Voice of Germany, 07. Januar 2012)
Aktuell Gänsehaut verursacht

Der Apfel wurde ersetzt

Januar 10th, 2012 | ineke

Da kam ich am Montag nach über 2 Wochen Abwesenheit endlich wieder zurück in die sächsische Wahlheimat und wurde gleich mehrfach begrüßt – sowohl positiv, als auch negativ.

Zuerst das Gute, denn schon in der Schule habe ich gelernt: Sag’ erstmal was Nettes und dann kannst du die ach-so-gehasste Kritik hinterherschieben.

 Während ich nicht da war, wurde mir mein Apple-Ersatzgerät geliefert! Einer meiner Mitbewohner hatte es netterweise vom UPS-Mann entgegengenommen. Statt des alten iPod nanos 1. Generation besitze ich nun einen nigelnagelneuen iPod nano! Grund ist das Apple iPod nano Ersatzprogramm. Es hat mir ermöglicht, meinen alten iPod, den ich nicht mal mehr in Benutzung hatte, wegen eines angeblichen Überhitzungsfehlers einzuschicken. Der wird natürlich nicht mehr produziert, darum wurden neue iPod nanos vergeben. Großartig!

Nun gab es wie gesagt auch noch eine Sache, die mich nicht unbedingt fröhlich stimmte.

Nichtsahnend betrat ich mein Zimmer, war etwas geschockt über die Unordnung, die ich hinterlassen hatte, begann meine Sachen auszupacken – als ich im Augenwinkel etwas merkwürdiges am Fenster wahrnahm. Es war ein Steinschlag! Glücklicherweise von außen, glücklicherweise kein Durchschlag, glücklicherweise nur etwa 2 cm im Durchmesser, aber trotzdem. Jemand hat mein Fenster zerstört. Jetzt werde ich deswegen Stress haben, muss Hausverwaltung und Hausmeister Bescheid geben, Fenster wird ausgetauscht, gibt Dreck und Lärm. Toll.

Das macht mich so gar nicht glücklich. Eigentlich stimmt es mich sogar richtig wütend. Aber es hätte schlimmer kommen können! Ein völlig zerstörtes Fenster, ein Einbruch in der Wohnung, Mord. Das alles wäre schlimmer. So ist es nur ein Steinschlag, hurra!, zwar von einem recht großen Stein vermute ich, und bestimmt auch mutwillig geworfen, aber nun ja!

Was könnte das bedeuten? Auf der einen Seite habe ich so viel Glück, für einen alten scheiß iPod einen tollen neuen zu bekommen; auf der anderen Seite habe ich Pech, indem mir jemand einen Stein ans Fenster wirft. Wollte mir dieser Mensch was antun? Fand er mein Fenster hässlich? Oder war es schlicht und einfach ein Streich?
Manche nennen das Karma.
Andere Schicksal.
Wieder andere verweisen auf Gott.

Ich bin der Meinung, ich hatte einfach Glück und Pech. Happens.

Lesenswert I

Januar 10th, 2012 | ineke

5x Internet, das man nicht verpassen darf

Musikalisches Leipzig – Kurzportrait für Touristen

August 31st, 2011 | ineke

Die ostdeutsche Großstadt Leipzig ist mit über 500.000 Einwohnern nicht nur eine der größten, sondern auch eine der kulturell vielfältigsten Städte Deutschlands. Neben dem Völkerschlachtdenkmal, der alten Baumwollspinnerei, der Messe, dem schönsten Bahnhof Deutschlands und zahlreichen Seen bietet die Stadt vor allem musikalisch interessierten Menschen eine große Dichte an historischen und gegenwärtigen Schaffensorten von Komponisten und Musikern.

Das über die Landesgrenzen Sachsens hinaus bekannte Leipziger Gewandhaus mit seinem international renommierten Orchester ist für viele Touristen einer der ersten Anlaufpunkte. Unweit dieses sozialistisch realistischen Gebäudes befindet sich die Oper Leipzig, sowie die Thomaskirche, deren berühmtester Kantor wohl der barocke Komponist Johann Sebastian Bach war. Im Bach-Museum, welches sich der Kirche gegenüber befindet, kann seine Wohnung besichtigt werden. Hier ist auch das Bach-Archiv; eine musikwissenschaftliche Forschungsstelle der Universität Leipzig.

Fußläufig erreichbar sind ebenso die Wohnungen anderer bekannter Komponisten: Das Mendelssohn-Haus, in dem der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy von 1845 bis zu seinem Lebensende wohnte und arbeitete, die Edvard-Grieg-Begegnungsstätte, die die Wohnung des norwegischen Komponisten während seiner Studienzeit in Leipzig ausstellt, sowie das Schumann-Haus, in dem der Romantiker Robert Schumann mit seiner Frau Clara Wieck von 1840 bis 1844 lebte. In diesen Museen finden ebenso regelmäßig diverse Veranstaltungen statt.

Auch das zur Universität Leipzig gehörende Museum für Musikinstrumente im Grassi-Museum ist zentral gelegen und einen Besuch wert.

Um musikalisch und kulturell interessierten Gästen entgegenzukommen, hat die Stadt Leipzig verschiedene Rundgänge erarbeitet. Die „Leipziger Notenspur“ bietet auf 5,1 km eine Auswahl an Originalschauplätzen, darunter auch die soeben genannten Stätten. Informationsmaterial kann an allen auf dem Rundgang liegenden Museen, sowie im Tourismusbüro der Stadt Leipzig erworben werden. Der Weg ist weiterhin durch dezente Edelstahlelemente am Boden kenntlich gemacht.

Besucher Leipzigs sollten sich für die Notenspur unbedingt einen Tag Zeit nehmen, da sie die musikalische Geschichte der Stadt auf besondere Weise darlegt.